Vitamin C Hochdosistherapie

biologische Krebstherapie

Vitamin C (Ascorbinsäure) hat wegen seiner antioxidativen und tumortoxischen Wirkung Bedeutung in der biologischen Krebstherapie erlangt. Das Vitamin ist der wichtigste Radikalfänger im menschlichen Stoffwechsel. Auf der Grundlage zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten setzen Ärzte und Heilpraktiker Vitamin C seit den 90er Jahren erfolgreich ein. Vitamin C ist eine wasserlösliche organische Säure, die im Stoffwechsel als Antioxidans wirkt. Es muss regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden, da der menschliche Organismus die Fähigkeit zur Bildung von Vitamin C selbst nicht besitzt. Die veröffentlichen Mengen zum Tagesbedarf sind nicht eindeutig. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine Tagesdosis von 100 mg. Andere Quellen empfehlen mehr. Kurzzeitige Hochdosierungen gelten als unbedenklich, da überschüssiges Vitamin C vom Körper über den Urin ausgeschieden wird. Die Aufnahmefähigkeit des Körpers gegenüber Vitamin C ist begrenzt. Deshalb werden therapeutisch wirksame Mengen an hochdosiertem Vitamin C über Injektionen bzw. Infusionen zugeführt.

Bei Krankheit ist der Bedarf an Vitamin C deutlich erhöht. So bei Tumorkrankheiten, Allergien, Infekten, Diabetes, Rheuma, Leber- und Gefäßerkrankungen und bei Dauerstress.

In extrem hoher Konzentration wirkt Vitamin C auf Tumorzellen wachstumshemmend bis tödlich. Daher kann die Therapie mit hochdosiertem Vitamin C in Verbindung mit anderen Mitteln die Heilungschancen bei Krebs verbessern.